Es von Stephen King

Es von Stephen King

Nach Mein Katalonien und Fermats letzter Satz gibt es heute zum ersten Mal ein Buch, das man als Roman bezeichnen kann. Stephen King ist natürlich ein sehr bekannter Autor und Es ist wohl sein bekanntestes und berühmtestes Buch. Das liegt auch daran, dass der Roman mittlerweile bereits zweimal verfilmt wurde. Es handelt sich hier um einen ziemlich dicken Wälzer. Meine deutsche Ausgabe zählt ganze 1214 Seiten (siehe Bild).

Es von Stephen King

Es von Stephen King ist ein schönes Buch über Freundschaft

King ist bekannt als Autor von Büchern aus dem Horror-Genre, auch wenn man ihn nicht alleine darauf reduzieren kann. Bei Es handelt es sich ebenfalls um einen Horror-Roman. Für mich ist es vor allem aber auch ein sehr schönes Buch über Freundschaft. Wenn ein erwachsener Autor aus der Sicht von Kindern schreibt, kann das sehr bemüht und künstlich wirken. Diesen Eindruck hatte ich hier nicht.

Die Hauptcharaktere in Es sind die sieben Freunde Bill, Ben, Richie, Beverly, Mike, Eddie und Stan. Sie wachsen in der fiktiven Kleinstadt Derry auf und sind aus unterschiedlichen Gründen Außenseiter. So ist beispielsweise Bill Stotterer, Ben stark übergewichtig und Richie hat ein sehr großes Mundwerk. Daher schließen sie sich zum „Club der Verlierer“ zusammen und werden Freunde.

Bei Es handelt es sich um eine Art Monster, das seit sehr langer Zeit in der Kanalisation unterhalb von Derry lebt. Die meiste Zeit befindet es sich in einem Winterschlaf-Zustand, aber alle etwa 27 Jahre erwacht es und sorgt in der Stadt für Angst und Schrecken. Es kann den Menschen von Derry in verschiedenen Gestalten erscheinen, wobei es meist in der Form des Clowns Pennywise auftritt. Was dieses Monster so gefährlich macht, ist dass es sich von Kindern ernährt. Eines der Opfer zu Beginn des Buches ist Bills jüngerer Bruder George.

Kampf gegen Monster als typisches Horror-Thema

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und die Erzählungen wechseln immer wieder zwischen diesen beiden Ebenen hin und her. Die erste Erzählung handelt vom Club der Verlierer, als dessen Mitglieder noch Kinder waren. Im anderen Erzählstrang sind die Hauptprotagonisten bereits Erwachsen und kehren nach Derry zurück, als das Monster erneut sein Unwesen treibt.

Bill und seine Freunde setzen sich zum Ziel, Es ein für alle Mal zu besiegen. Dabei haben sie es aber nicht nur mit diesem Hauptgegner zu tun, sondern auch mit einer Gruppe um Henry Bowers und dessen Freunde Victor und Belch. Bei diesen handelt es sich um eine ziemlich gewalttätige Gruppe von Mobbern. Die Mitglieder des Clubs der Verlierer haben Henry und Co. aus unterschiedlichen Gründen gegen sich aufgebracht.

Um die Handlung nicht zu sehr zu spoilern, werde ich abgesehen von diesen Basisinformationen nicht näher auf den Verlauf der Handlungen und das Ende eingehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, wird sicher selbst herausfinden wollen, ob es denn Freunden letztendlich gelingt Es endgültig zu besiegen und die Kinder von Derry zu beschützen.

Stephen King hat im Laufe der Jahrzehnte jede Menge Bücher geschrieben. Neben Es sind wohl der Dunkle Turm (Buchreihe), The Stand und Friedhof der Kuscheltiere zu nennen. Hier handelt es sich definitiv um einen Höhepunkt in seiner Karriere als Autor. Wie oben bereits gesagt ist der Roman für mich gar nicht so sehr ein Horror-Roman. Stattdessen sehe ich es vor allem als ein schönes Buch über Freundschaft an.

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